Kapitalbeschaffung und Finanzierung in den USA

David Andresen, Principal, Early Capital.
(dandresen@earlycapital.com)

 

  1. Einführung und Hintergrund.

  2. Grundlagen zur Kapitalbeschaffung.
    • Finanzierungswege (Fremdkapital/Subventionen, Austausch und

Eigenkapital)

    1. Kredite/ Subventionen:
    • Direktdarlehen von Personen.
    • Darlehen und Zuschüsse aus dem Budget der USA oder der Bundesstaaten.
    1. Warenaustausch / Austausch von Dienstleistungen.
    2. Eigenkapitalfinanzierung (Verkauf von Teilen des Unternehmens).
    • Negativ: Abgabe von Gewinnen, Entscheidungsmacht und alleiniger Verfügungsmacht.
    • Positiv: Synergien, Arbeit in Netzwerken, Expertenwissen aus verschiedenen Quellen, keine Kapitaldienste.
    • Das Konzept: „Smart versus Dumb money".
    • Bewertung des Unternehmens. Welcher Anteil am Unternehmen kommt für eine Abgabe an Dritte in Betracht.
    • Der Business Plan (eine Wegbeschreibung)
    1. Der Business Plan – verschiedene Typen:

    • zur betrieblichen Verwendung .
    • bei Fusionen und Übernahmen.
    • zur Verwendung durch den Investor; der Kapitalbeschaffungsplan:

      1. 20-25 Seiten, einschl. Zusammenfassungen: 5 Seiten zu den finanziellen und 2 Seiten zu den Management-Aspekten.
      2. Klare und eindeutige Sprache, kein Jargon, keine Abkürzungen.
      3. Realistische Prognosen.

 

    • Elemente eines Business Plans:

      1. Zusammenfassung zu den Management-Aspekten: 2-3 Seiten, mit denen das Interesse am Konzept geweckt werden soll.
      2. Überblicksdaten zum Unternehmen: Kurzbeschreibung der Firma, Aufgabenbeschreibung, Zielstellung, Leitungsteam, Vorstand/ Beratergremien, strategische Allianzen. Hauptaugenmerk auf starkes Leitungsteam und die Einzigartigkeit der angebotenen Produkte und Leistungen.
      3. Marktanalyse: Größe des Zielmarktes, Wachstumstendenzen dieses Marktes und Konkurrenzanalyse.
      4. Marketingplan: Wie der Markteinstieg erfolgen soll.
      5. Strategie für Produkte und Dienstleistungen: Beschreibung des Angebotes, Preisgestaltung, Investitionsrechnung.
      6. Finanzstrategie: Verwendung der Erlöse, Aufwands- und Ertragsrechnung für drei Jahre, Investitionsausgaben, Kapitalstruktur und Bewertung, Rentabilitätsvorschau und Strategie für den Ausstieg von Investoren

    1. Die Bedeutung der Beschreibung zu den Management-Aspekten des Unternehmens („executive summary").

3. Neue Präsentationsformate: interaktiv multimedial.

 

III. Die verschiedenen Arten von Investoren / Entwicklungsstufen.
    • Investortyp und Präferenzen.
    1. Entwicklungsstufen (vor Erstemmission):
    • Die Gründungsstufe.
    • Die erste Entwicklungsstufe.
    • Wachstum und „Mezzanine" (Zwischenstufe).
    1. Die verschiedenen Arten von Investoren:
    • Intern.
      1. Die drei F‘s
      2. Bei Jungunternehmern (anfängliche Eigenfinanzierung) ist der erste Teil der Finanzierung wichtig, um später auch externe Investoren an der Finanzierung beteiligen zu können. Eigenfinanzierung zeigt innerbetriebliches Engagement und verteilt die Risiken. Eine100%ige Drittmittelfinanzierung ist unrealistisch.
    • „Angel investors" (Sponsoren).
    • Sonstige zugelassene natürliche Personen (SEC rule 501(a) von Regulation D).
    • Risikokapitalfonds.
    • „Inkubatoren".
    • Investitionen über Institutionen.
    1. Aktuelle Tendenzen:
    • Institutionelle Investoren und Venture Capital-Funds investieren verstärkt in jüngere Unternehmen.
    • M&A's (Fusionen und Übernahmen) und IPOs (Erstemissionen).

IV. Was Investoren für ihren Einsatz erwarten.

    • Schlüsselfaktoren:
    1. Das Leitungsteam muß möglichst stark, qualifiziert und erfahren sein.

      (Bei Jungunternehmen ohne nachweisbare Erfahrung sind Energie, Intelligenz und Flexibilität von entscheidender Bedeutung.)

    1. Geschäftskonzept: Einzigartigkeit des angebotenen Produktes / der Dienstleistung.
    2. Der Markt: Größe, Strategie und Konkurrenz.
    • Weitere Überlegungen:
    1. Multiple Investitionsrechnung.
    2. Persönliche Investitionen durch den Unternehmer.
    3. Strategische Verbündete, Beziehungen und Berater.
    4. Strategien für die Präsentation:
    • Personenbezogen (Plan, Persönlichkeit, Team)
    • Psychologisch (Einzigartigkeit und verschiedene Investoren)
    1. NDAs (Geheimhaltungsvereinbarungen), Paranoia und Vertrauen.
    2. Planbare Weiterfinanzierung, Wachstumskapital – Verwässerung / Wachstum

V. Fazit

        



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